My Valentine
Disclaimer: Keiner der YGO-Charas gehört mir, und ich mach mit dieser Geschichte auch kein Geld.
Kommentar:
Ja… ich lebe noch, unglaublich aber wahr v.v Verzeiht meine Abwesenheit, aber ich komme wieder… *hrhr* Aber jeder brauch ja mal ne Auszeit, oder? Und der Joey-Blog lief ja trotzdem (fast) regelmäßig weiter v.v
Aber egal… zu diesem Drabble…
Tja… irgendwann nachts entstanden, nachdem ich zuvor 2 Hausarbeiten beendet hatte. Die Idee hatte ich schon länger, und eigentlich müsste man sie ja im Februar posten, aber der war ja nu schon und ich hab keinen Bock, bis 2008 zu warten *drop* ^^°
… und wer mir jetzt noch nen Kommentar schreibt und meint: “Der Tag war aber schon blabla” dem… werd ich nichts tun, aber ich werd trotzdem sauer…
Lest - VERDAMMT NOCHMAL - das, was der Autor zu sagen hat, verfluchte Kacke… Das regt mich immer wieder auf -.-
So… Egal… Trotz allem viel Spaß…
Nicht zu viel erwarten, wie gesagt, es war spät ^^°
Widmung: Kisa - thx fürs Betan *kiss*
~ My Valentine ~
Joey stand genervt in der Straßenbahn und versuchte sich an einer der dafür vorgesehenen Stangen festzuhalten, was ihm jedoch mehr schlecht als recht gelang. Vor allem wenn die Bahn an Stationen hielt, machte es ihm Probleme und er fühlte sich wie ein Stehaufmännchen und die Leute starrten ihn noch amüsierter an.
Er bereute seinen Entschluss schon und atmete einmal tief ein, als eine Horde Jugendlicher einstieg und ihn schon auffällig musterte.
“Wagt es nicht”, murmelte er zu sich selbst und erntete dafür einen weiteren irritierten Blick von der älteren Frau, die schon mehrere Stationen neben ihm stand und am Anfang versucht hatte, ihn auszufragen.
Der Blonde war sch sicher, dass er zum ersten und letzten Mal jemanden in der Art überraschte.
“He, du…”, sprach ihn einer der jugendlichen Typen an und Joey rollte mit den Augen.
“Was?!”, entgegnete der Blonde nur gereizt, hoffte, dass nichts weiter von dem Jungen mit Baggie und Basecap kam.
“Ich find ja deine Aufmachung voll sexy…”
“Ach…tatsächlich… is ja ‘n Ding…” Joey versuchte, so angepisst wie möglich zu klingen, doch das schien den Kerl nicht abzuschrecken, denn der guckte den Blonden immer noch mit einem sehr belustigten Gesicht an.
“Aber sag mal… Feierst du schon Karneval vor? Darf ich mitfeiern.”
Wieder atmete der Blonde tief ein.
“Ey, verpiss dich doch, Mann. Verpiss dich einfach…”
“Ach, was denn, will das Früchtchen mich etwa schlagen”, lachte der Typ und ging zurück zu seiner Gruppe, die ihn laut lachend und händeklatschend empfing.
Grummelnd stand Joey weiter da, groß bewegen konnte er sich ja nicht, worüber der Jugendliche echt froh sein konnte, sonst würde der sein blaues Wunder erleben, dachte Joey bei sich und war froh, dass er bei der nächsten Station aussteigen konnte.
Dummerweise lag diese Mitten in der Stadt, wo ihn nun nicht weniger Menschen überrascht oder verwundert ansahen.
Wieder fluchte der blonde Junge in sich rein, musste er doch jetzt noch einige hundert Meter laufen, bis er an sein Ziel kam.
Endlich erreichte er die rettende Glastür, in die er beinahe reinstürzte, weil er über seine eigenen Beine stolperte.
Wieder wurde er angestarrt - von krawattentragenden Leuten, die schon so, ohne seine jetzige Aufmachung, immer dachten, er wäre der Kurier oder der Hausmeister.
Nur eine Dame an dem dunklen Tresen aus Granit erkannte ihn und begrüßte ihn herzlich.
“Ah… Joey, du hast es tatsächlich bekommen…” Die Dame im mittleren Alter machte eine kurze Pause bevor sie weitersprach, “Aber warum hast du dich nicht herfahren lassen…?”
Der Blonde seufzte: “Na ja… es wäre dann ja keine Überraschung mehr gewesen…”
Die Dame nickte nachdenklich.
“Nun ja… okay…” Sie musterte Joey noch einmal von oben bis unten, “Dann geh mal zum Fahrstuhl, ich schalte dich dann hoch.”
“Danke.” Der Blonde nickte, so gut es in seiner Situation ging und watschelte zur Tür. Ihm taten von diesem Gang langsam die Füße weh. Er hatte ja auch nicht damit gerechnet, dass der Weg von der Haltestelle bis zum Ziel auf diese Art so beschwerlich sein würde.
Im Fahrstuhl angekommen, war er unglaublich froh, als sich dessen Tür schloss und er sich einen Moment an die verspiegelte Wand lehnen konnte.
Er überlegte in diesem Moment schon, wie er die Überraschung perfekt machen könnte, würde er doch so nicht wirklich in das Büro stürmen können… aber vielleicht half ihm ja die Sekretärin…
Kaiba saß gedankenversunken an seinem Schreibtisch, als plötzlich die Tür zu seinem Büro mit einem lauten Schlag aufgerissen wurde und etwas unförmig Rotes durch diese “ging”.
“Hallo Seto!”, rief Joey und versuchte fröhlich zu klingen, was jedoch nicht ganz gelang, da seine gute Laune auf dem Hinweg ziemlich gelitten hatte.
Kaiba stand der Mund offen, als er erkannte, wer und vor allem in welcher Form dieser jemand in der Tür stand und weiter auf ihn zu kam…
“Joey…?”
“Ja, ich bin’s… freust du dich?”
“Öhm… ja… schon, nur…” Der Brünette war etwas ratlos, starrte weiter auf den Blonden, dessen Haare man jedoch unter der grünen Kappe nicht wirklich erkannte, da nur einzelne Strähnen hervorblitzten.
“Warum… ich meine… was soll dieser… ‚Anzug’?”
“Na ja… ich wollte dich zum Valentinstag überraschen…” Joey war etwas enttäuscht, hatte er doch gedacht, dass sich der Ältere freuen würde.
“Ja… aber… Valentinstag war gestern…” Kaiba war ja schon einiges von dem Blonden gewohnt, aber es überraschte ihn immer wieder, wie oft dieser es schaffte, ihn sprachlos zu machen.
“Ja… schon, aber gestern hatten die das Kostüm nicht…”
“Okay… aber… ich… du… hättest nicht unbedingt ein Kostüm anziehen müssen, ich…”
“Oh man…! Ich lauf mit dem Ding durch die halbe Stadt, mir tun deswegen verdammt die Füße weh und du freust dich nicht mal…! Außerdem ist es scheiß warm hier drin…!”
“Doch, doch, ich freu mich, aber… so kann ich dich ja nicht mal umarmen… und warum eigentlich DAS?!”
Der Brünette verlor selten die Fassung, doch bei diesen Joey-Aktionen, an die er sich nie gewöhnen würde, konnte wohl niemand normal reagieren.
Joey zuckte mit den Schultern, versuchte es zumindest und antwortete trocken: “Nun ja… es ist rot und sieht einem Herz am ähnlichsten…”
Kaiba schüttelte den Kopf: “Aber… du hast ein Erdbeerkostüm an!”
“Nya…” Verlegen sah Joey an die Wand neben sich, bemerkte so nicht, dass sich der Ältere ihm näherte.
“Oh man… du schaffst mich immer wieder…”, murmelte Kaiba und versuchte den Blonden in seinem Ganzkörperkostüm zu küssen, was ihm jedoch nicht wirklich gelang.
“Das nächste Mal könntest du aber im Adamskostüm kommen… darüber würde ich mich mehr freuen…”, raunte Kaiba zu Joey, der daraufhin so rot anlief, wie die Erdbeere, die er darstellen sollte…
~ End ~
Vielen Dank fürs Lesen ^^
Ich hoffe, es hat gefallen ^_^

4 Kommentare